- Gedanken und SoWas -


 

 Der Weg ins Irgendwo

 

.... eines Tages kam er an diesen einen Punkt. Den Punkt, an dem er eine Entscheidung treffen musste, ja genau da war er angekommen.

Soll er nun diesen einen Weg weiter gehen?

Oder täte er gut daran, umzukehren und den anderen Weg zu nehmen.

Diesen  fast schon zugewachsenen, irgendwie so gar nicht einladend anmutenden Weg.

Dieser Pfad, ja es war eigentlich eher ein Solcher als ein Weg, zeigte sich an der Gabelung nach rechts abzweigend. Dort, ja genau an dieser Stelle, wo sich zwischen Büschen ein traurig vor sich hinsiechendes Bahngleis ganz zart im Nebel abzeichnete? 

Den der Weg, an dem er nun stand,  scheint ja nun hier sein Ende gefunden zu haben.

Doch, es stellt sich nun die Frage,  ist es immer so wie es gerade zu schein scheint?

Oder trügt uns hin und wieder der Blick?

Wir schauen zwar oft und viel, aber sehen, sehen tun wir meist nicht wirklich. 

 

Er beschloss also ........... 

StephansSpitzberg

 

..... da stand er nun, der andere Weg führte ihn also hierher. Nachdem er über das stillgelegte Eisenbahngleis gegangen war, den verschlungenen Weg weiter folgend, sah er diesen Ort. Noch hatte er keine Ahnung, das  sie diesen Ort so nennen. Eigentlich weiß es ja keiner warum dieser Ort StephansSpitzberg genannt wurde. Längst vergessen hatten es die Uralten und die Alten. Die Jugend? Na, die interessierten sich für solche Dinge meist nicht. 

 

In Google-Maps ist er gar nicht verzeichnet, es ist ja nicht wichtig, da wohnte ja keiner.

 

Naja, eigentlich wohnt da nun schon wieder jemand, ja da in der Senke zwischen den Bäumen steht ein kleines Haus. Ein uraltes Haus, und es stand da schon immer,  es stand auch immer leer. Niemand von den Alten konnte sich erinnern, dass da je jemand gewohnt hätte. Früher war es einmal vermietet gewesen, im Sommer war da ein oder zwei Monate ein  Ehepaar einquartiert. Die gingen viel spazieren, ein Mann aus dem nächsten Dorf, fuhr sie von der kleinen Bahnstation zu ihrem Haus und ab und zu ins nächste Geschäftchen, ja in einem Nachbarort war ein kleines Geschäfterl. In diesem Geschäft bekam man halt die Dinge des täglichen Bedarfes zu kaufen. Zwar waren diese Dinge um einiges teurer als in der Stadt im großen Supermarkt, aber das war nicht so wichtig, damals war es noch wichtig, mit den Menschen zu reden, die Frau im Geschäft kannte alle ihre Kunden mit Vornamen und wusste meist schon was so gebraucht wurde. Ja damals war es noch anders, persönlicher und .... nun ja auch teilweise viel teurer.

 

Eigentlich war er sofort verliebt in dieses alte Haus.

Vielleicht sollte er es einmal näher anschauen, das Hauserl.

Als er sich dem Haus näherte begann er zu träumen.

Er sah sich in dem Haus aus dem Fenster schauend und ........